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Menschen auf der Flucht - es braucht nachhaltige Lösungen

Aktualisiert: 9. Feb.

Auf der einen Seite war und ist die kulturelle Vielfalt in der Schweiz, verbunden mit einem Zusammenhalt in der Bevölkerung, der seinesgleichen sucht, eine Art Superkraft.

Unser Wappen steht symbolisch für Wege, die sich kreuzen, für die Qualität unseres Landes als Botschafter von Frieden, Stabilität und Sicherheit.



30'000 neue Asylgesuche im Jahr 2024 erwartet


Wenn aber derart viele Menschen aus Gründen von Krieg und Armut zu uns kommen, dass ein Integrationsstau entsteht, weil schlicht die personelle und räumliche Infrastruktur für eine menschenwürdigen Aufnahme nicht mehr ausreicht, ist keine nachhaltige Entwicklung der Immigration mehr möglich.

Der Bund rechnet 2024 mit bis zu 30’000 neuen Asylgesuchen. Ein geleakter Bericht des VBS warnt nun vor einem Migrationsdruck und Radikalisierung.


Wirksame Integration braucht Zeit und menschliche Zuwendung


Integration und Inklusion von Flüchtenden, besonders wenn diese im Herkunftsland kaum Chancen zu einer ausreichenden Schulbildung hatten, besonders auch, wenn der kulturelle Unterschied zur Schweiz gross ist, bedingen einen gewissen zeitlichen und zwischenmenschlichen Aufwand. Wenn dieser nicht möglich ist, wird das Zusammenleben für alle schwierig.


Flüchtlingsorganisationen weisen immer wieder darauf hin, dass viele Asylsuchende an psychischen Problemen leiden, weil sie im Herkunftsland oder auf der Flucht traumatische Erfahrungen machten. Oft bleiben die Probleme unerkannt und unbehandelt, was auch mit dem Mangel an entsprechenden Fachkräften zu tun hat. Dies vermeldete der Tagesanzeiger kürzlich.


Der Fokus jeglicher Immigrationspolitik sollte auf Nachhaltigkeit und Lösungen basieren, die dem Wohl aller Beteiligten gleichermassen dienen.


  • Bekämpfung von Schleppertum, Menschenhandel und Korruption

  • Kontrollierte Abgabe von Drogen in der Schweiz, um den illegalen und kriminellen Drogenhandel mit all seinen Folgen auszutrocknen

  • Für Armutsflüchtlinge aus Afrika und dem arabischen Raum - Hilfe vor Ort ausbauen, via die etablierten Hilfswerke und in Zusammenarbeit mit den Regierungen - Aus- und Weiterbildungsprogramme mit späterer Option einer Anstellung im Ausland (inkl. Europa); Förderung von Kleinbetrieben vor zur Existenzgründung/-sicherung, Gesundheitsversorgung sicherstellen, Hunger bekämpfen

  • Klare Haltung gegen Angriffskriege, Terror und Extremismus in jeglicher Form

  • Keine Waffenexporte in Länder, die andere Länder angreifen - Friedensförderung auf diplomatischem Weg

  • Humanitäre Krisenhilfe bei Kriegen und übrigen Katastrophen

  • Einhaltung von Richtlinien bezüglich Umweltverschmutzung und fairen Arbeitsbedingungen durch Schweizer Konzerne


Ohne soziale Stabilität keine nachhaltige Integration


Ferner braucht es für eine erfolgreiche Integration von Flüchtenden auch ein gut funktionierendes Sozialsystem.

Wir sind gerade dabei, uns von demselbigen immer weiter zu entfernen.

Schweizer wie Immigranten leiden darunter.

Es muss dringend optimiert werden.


Dazu braucht es mutige Schritte wie die Einführung einer Mikrosteuer auf elektronische Transaktionen sowie eines nationalen Mindesteinkommens für alle Bedürftigen plus die Zusammenlegung der Institutionen, welche Sozialhilfe, AHV/IV/EO und Ergänzungsleistungen ausrichten.

Mit einem modularen und bedarfsgerechten System wäre eine effizientere und gleichzeitig würdigere Versorgung möglich.


Ebenfalls sollten die Steuerflucht wirksam bekämpft und Banken/Pensionskassen härter überwacht werden.

Seit jeher werden Massnahmen zu zahlenmässigen Erhebungen bezüglich der Steuerflucht in der Schweiz (Bezifferung des finanziellen Schadens) im Nationalrat abgeblockt.

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